Festhalten am Jugendhilfeausschussvorsitzenden ist nicht nachvollziehbar

Edda Rakette

Edda Rakette

 

Edda Rakette: Der Jugendhilfeausschussvorsitzende sollte sein Amt bis zu seiner Anhörung im Untersuchungsausschuss ruhen lassen. Die Ausschussentscheidung, Herrn Brill weiter im Amt zu halten, ist sehr enttäuschend und schadet dem Ansehen des Gremiums. Zumal das Verhalten des Ausschussvorsitzenden im Umgang mit Informationen zum Kindesmissbrauch noch nicht vollständig geklärt ist.

 

„Der Jugendhilfeausschussvorsitzende sollte sein Amt bis zu seiner Anhörung im Untersuchungsausschuss ruhen lassen“, forderte die SPD-Stadtvertreterin, Edda Rakette, in der vergangenen Jugendhilfeausschusssitzung. Diese Forderung wurde jedoch mehrheitlich abgelehnt, obwohl ihm Informationen zum Kindesmissbrauch bei Power for Kids vorlagen und er trotzdem ein Anerkennungsverfahren für diesen Verein nicht gestoppt hat. Dazu erklärt Rakette weiter: „Die Ausschussentscheidung, Herrn Brill weiter im Amt zu halten, ist sehr enttäuschend und schadet dem Ansehen des Gremiums. Zumal das Verhalten des Ausschussvorsitzenden im Umgang mit Informationen zum Kindesmissbrauch noch nicht vollständig geklärt ist. Das soll ja nun in Kürze im Untersuchungsausschuss erfolgen. Dabei sollte auch das Zusammenwirken des Vorsitzenden mit der Oberbürgermeisterin geprüft werden. Zumindest bis dahin wäre es geboten gewesen, dass Herr Brill sein Amt ruhen lässt. Insofern ist das Festhalten am Jugendhilfeausschussvorsitzenden nicht nachvollziehbar.“