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Dr. Rico Badenschier Foto: SPD Stadtratsfraktion
Dr. Rico Badenschier

17. Februar 2016: Was Recht ist, muss Recht bleiben – auch in der städtischen Kita-Gesellschaft!

Konflikt zwischen Eltern und Kita darf nicht auf dem Rücken des Kindes ausgetragen werden. Mit der unbegründeten Kündigung sendet Anke Preuß als kaufmännische Geschäftsführerin der städtischen Kita gGmbH ein verheerendes Signal an die Schweriner Familien: "Wer das Handeln der Kita-Geschäftsleitung hinterfragt, riskiert seinen Betreuungsplatz!“

Der Hauptausschuss hat gestern eine Petition beraten, mit der sich der Vater eines von der Kita „Kirschblüte“ betreuten Mädchens gegen die Kündigung des Betreuungsvertrages durch die Geschäftsführerin der städtischen Kita gGmbH gewehrt hat. Die Kündigung erfolgte nach einem Konflikt über die Bezahlung des Essens obwohl zuvor gerichtlich festgestellt wurde, dass die Eltern sich in keinem Fall vertragswidrig verhalten hatten. Hierzu erklärte der SPD-Stadtvertreter Dr. Rico Badenschier heute:

„Es entsetzt mich, dass Frau Gramkow der Stadtvertretung die Zuständigkeit für diese wichtige Angelegenheit absprechen wollte. Stattdessen sollte nach ihrer Vorstellung die Lösung des Problems ausgerechnet einer der beiden Konfliktparteien, nämlich der Kita-Geschäftsführerin, übertragen werden.

Ich habe mich mit anderen Ausschussmitgliedern dafür eingesetzt, dass entgegen der Empfehlung der Oberbürgermeisterin beschlossen wurde, dass die Beteiligten jetzt unter Moderation des Landesjugendamtes eine Lösung finden sollen, die ein Fortbestehen des Betreuungsverhältnisses zum Ziel hat. Der Beschluss wurde gegen die Stimme von Frau Gramkow und bei zwei Enthaltungen seitens der Linksfraktion angenommen.

Für mich ist wichtig, dass dieser Konflikt nicht auf dem Rücken des Kindes ausgetragen wird.

In diesem Zusammenhang kritisiere ich scharf, dass sich die Oberbürgermeisterin in der Sitzung beharrlich geweigert hat, zu einem Schreiben des Elternrates an die Stadtvertretung, mit dem das Verhalten von Frau Preuß sehr kritisch hinterfragt wurde, Stellung zu nehmen. Hier sollte eine Familie aus der Einrichtung gedrängt werden, die nichts anderes gemacht hat, als ihr gutes Recht einzufordern und dies auch zugesprochen bekommen hat. Mit der unbegründeten Kündigung sendet Anke Preuß als kaufmännische Geschäftsführerin der städtischen Kita gGmbH ein verheerendes Signal an die Schweriner Familien: Wer das Handeln der Kita-Geschäftsleitung hinterfragt, riskiert seinen Betreuungsplatz!“

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