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10. Dezember 2020: SPD für weitere Ansiedlung im Süden

Mandy Pfeifer Foto: Susie Knoll

Die SPD-Stadtfraktion begrüßt die Entscheidung der Arbeitsagentur und des Jobcenters, ihre jetzigen Standorte von Warnitz nach Mueßer Holz zu verlagern und spricht sich dafür aus, dass nun auch für den geplanten Neubau der Berufsschule für Gesundheit und Soziales ein Standort im Süden der Stadt festgelegt wird.

„In Mueßer Holz und Neu Zippendorf gibt es gegenwärtig keine größeren Einrichtungen mit stadtweiter Bedeutung. Die Verlagerung von 500 Arbeitsplätzen in die Mendelejewstraße wird nicht nur zu einer besseren Situation für die Händler im Umfeld führen. Es steigt auch die Wahrscheinlichkeit, dass im geplanten Wohnquartier am Berliner Platz Mieter für die eher hochpreisigen Wohnungen gefunden werden können und es endlich wieder zu einer bunteren Mischung von Einkommensgruppen im Süden Schwerins kommt“, so die Fraktionsvorsitzende Mandy Pfeifer.

Mit dem Neubau der Arbeitsagentur und des Jobcenters geben sich die Sozialdemokraten aber nicht zufrieden. Um die drei jetzigen in der Stadt verteilten Standorte der Berufsschule für Gesundheit und Soziales ersetzen zu können, plant die Verwaltung schon seit einigen Monaten die Errichtung eines Neubaus. Aus Sicht von Mandy Pfeifer, die zugleich auch Vorsitzende des städtischen Bildungsausschusses ist, sollte dieser Neubau ebenfalls in der Nähe des Berliner Platzes errichtet werden. „Damit hätten wir dort nicht nur mehrere Hundert junge Menschen täglich in Neu Zippendorf, sondern auch viele Lehrkräfte, für die der Berliner Platz vielleicht ein neuer Wohnstandort sein könnte“, so ihre Überlegungen.

Als Standorte kämen aus ihrer Sicht die alte Parteischule direkt an der Straßenbahnhaltestelle Neu Zippendorf, aber auch die Fläche der ehemaligen Sigmund-Jähn-Schule in der Perleberger Straße infrage. Dort befindet sich noch immer die ehemalige Schulturnhalle. Die SPD-Fraktion dränge auf eine zeitnahe Entscheidung zugunsten des Südens, stellt Mandy Pfeifer klar: „Die Menschen sollen sehen, dass die Wiederbelebung von Neu Zippendorf ernst gemeint ist und umgesetzt wird!“

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