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Daniel Meslien Foto: SPD Stadtratsfraktion
Daniel Meslien

4. März 2016: Theater plant frühzeitigere Ticketbuchung

Tickets können zukünftig zu allen Veranstaltungen länger als zwei Monate im Voraus gekauft werden. Wer zu Weihnachten Karten für Aufführungen, die in den nächsten Wochen stattfinden, verschenken wollte, musste sich deshalb andere Geschenkideen überlegen. Das ist nicht mehr zeitgemäß.

Der Kauf von Eintrittskarten für das Mecklenburgische Staatstheater soll frühzeitiger als bisher möglich sein. Dies jedenfalls ist nach Aussage der SPD-Stadtfraktion der Plan des ab Sommer startenden neuen Generalintendanten Lars Tietje. „Das vor kurzem stattgefundene Kennenlerngespräch meiner Fraktion mit dem neuen Intendanten war sehr positiv. Das Staatstheater gehört dank des jahrelangen Engagements des Generalintendanten Joachim Kümmritz zu den erfolgreichsten Theatern in der Republik. Sein Nachfolger Lars Tietje wird für frischen Wind sorgen und das Haus weiter entwickeln. So will er beispielsweise dafür sorgen, dass Tickets zukünftig zu allen Veranstaltungen länger als zwei Monate im Voraus gekauft werden können. Wer zu Weihnachten Karten für Aufführungen, die in den nächsten Wochen stattfinden, verschenken wollte, musste sich deshalb andere Geschenkideen überlegen. Das ist nicht mehr zeitgemäß“, sagte SPD-Fraktionsvorsitzender Daniel Meslien. Darüber hinaus stellte der neue Intendant die ab Sommer greifende Struktur des Staatstheaters vor, welches dann erstmals mehrheitlich dem Land und nicht mehr der Stadt gehört. „Nachdem faktisch alle ehemaligen Kultusminister bei der Reform der Theaterlandschaft erfolglos geblieben sind, ist zumindest unser Theater nun auf der Zielgeraden. Wir haben als Stadt zukünftig zwar keine relevanten Mitbestimmungsmöglichkeiten mehr, sind aber zuversichtlich, dass das Land als neuer Haupteigentümer über das nötige Vertrauen in die Kompetenz und zur Arbeit des neuen Generalintendanten verfügt. Insofern wird unser Theater auch zukünftig der kulturelle Leuchtturm in der norddeutschen Theaterlandschaft sein“, so Meslien abschließend.

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